BMEcat ist ein standardisiertes Austauschformat für Katalogdaten im Katalogmanagement. Das BMEcat-Format basiert auf der XML-Technologie und erlaubt den standardisierten Austausch von Katalogdaten sowie von Produktklassifikationssystemen wie z. B. eCl@ss, ETIM, proficl@ss oder UNSPSC. Das BMEcat Format ist im deutschsprachigen Raum heute (2005) verbreitet im Einsatz.
Ein Content-Management-System (kurz: CMS , übersetzt: Inhaltsverwaltungssystem ) ist ein System, das die gemeinschaftliche Erstellung und Bearbeitung von Inhalt, bestehend aus Text- und Multimedia-Dokumenten, ermöglicht und organisiert, meist für das World Wide Web. Ein Autor kann ein solches System auch ohne Programmier- oder HTML-Kenntnisse bedienen. Der darzustellende Informationsgehalt wird in diesem Zusammenhang als Content (Inhalt) bezeichnet.
Der Begriff Corporate Publishing (CP) bzw. Unternehmensverlag bezeichnet die journalistische und periodische Unternehmenskommunikation mit eigenen Medien. Dabei ist die Art der Medien zunächst unerheblich. Die Wurzeln des Corporate Publishing liegen zwar traditionell bei Printprodukten wie Kundenzeitschriften, Mitarbeiterzeitschriften, Mitgliederzeitschriften und Firmenzeitungen, doch auch die immer zahlreicher werdenden TV- und Audiomedien zählen zum Corporate Publishing - vorausgesetzt, sie sind journalistisch, also redaktionell geprägt.
Customer Relationship Management kurz CRM (dt. Kundenbeziehungsmanagement ) oder Kundenpflege, bezeichnet die konsequente Ausrichtung einer Unternehmung auf ihre Kunden und die systematische Gestaltung der Kundenbeziehungs-Prozesse. Die dazu gehörende Dokumentation und Verwaltung von Kundenbeziehungen ist ein wichtiger Baustein und ermöglicht ein vertieftes Beziehungsmarketing. In vielen Branchen (z. B. Telekommunikation, Versandhandel) sind Beziehungen zwischen Unternehmen und Kunden langfristig ausgerichtet. Mittels CRM werden diese Kundenbeziehungen gepflegt, was sich maßgeblich auf den Unternehmenserfolg auswirken kann.
Database Publishing wird meist im Umfeld der datenbankgestützten automatisierten Medienproduktion als zusammenfassender Begriff genannt. Typische Anwendung ist, das Erstellung von Preislisten und Katalogen. Die Grundidee ist es, Datenbankinhalte wie Artikelnummer und Preisinformationen an ein offen gestaltetes Layoutdokument zu übergeben, so dass sich dieses bei Änderungen, z. B. von Preisen, automatisch aktualisiert.
Digital-Asset-Management ( DAM ) ist die Speicherung und Verwaltung von beliebigen digitalen Inhalten, insbesondere von Mediendateien wie Grafiken, Videos, Musikdateien und Textbausteinen. Im medialen Bereich wird es teilweise auch als Media-Asset-Management ( MAM ) bzw. im spezielleren als Video-Asset-Management ( VAM ) bezeichnet. Es gehört zum Bereich der Content-Management-Systeme.
Dokumentenmanagement dient der datenbankgestützten Verwaltung elektronischer Dokumente. Man versteht darunter in Deutschland die Verwaltung ursprünglich meist papiergebundener Dokumente in elektronischen Systemen. Bei der Verwaltung von Papierdokumenten spricht man dagegen von Schriftgutverwaltung. Zur besseren Unterscheidung wird häufig auch der Begriff Elektronisches Dokumentenmanagement (Electronic Document Management, EDM) verwendet. Die Abkürzung DMS steht für D okumenten- M anagement- S ystem und wird in einem erweiterten Sinn als Branchenbezeichnung verwendet.
E-Business ist die integrierte Ausführung aller automatisierbaren Geschäftsprozesse eines Unternehmens mit Hilfe von Informations- und Kommunikationstechnologie.
eCl@ss ist ein standardisiertes Klassifikationssystem für Warengruppen und Warenmerkmale mit dem Ziel der Ermöglichung des elektronischen Handels klassifizierter Produkte.
Der Begriff E-Commerce (engl.: e-commerce von electronic commerce , dt. „elektronischer Handel/Handelsverkehr“) wird sowohl als spezieller als auch als ein deutlich umfassenderer Begriff verwendet. Er steht im Rahmen der Automatisierung von Geschäftsprozessen für einen Teilbereich des E-Business im Rahmen der Internetwirtschaft etwas weiter gefasst für Elektronischen Handel
Elektronische Kataloge sind die Grundlage für die Nutzung von Beschaffungssystemen oder -Plattformen wie Online-Marktplätzen. Ein PIM-System kann beschreibende Informationen zu einem Produkt zur Gestaltung in eine Katalogmanagement-Lösung laden. Dort lassen sich Produkte für auf Zielgruppen abgestimmte Sortimente gruppieren und verwalten. Austauschstandards (z.B. BMEcat) und Klassifizierungssysteme wie eClass ermöglichen es, die elektronischen Kataloge nahtlos zwischen den Lieferanten auf der einen Seite und den einkaufenden Unternehmen und Marktplatzbetreibern auf der anderen Seite auszutauschen.
Enterprise-Content-Management (ECM) umfasst die Technologien zur Erfassung, Verwaltung, Speicherung, Bewahrung und Bereitstellung von Content und Dokumenten zur Unterstützung organisatorischer Prozesse im Unternehmen. Content steht für beliebige Inhalte in elektronischen Systemen. Management wird im Sinne eines Softwaresystems benutzt und steht für die Verwaltung, Verarbeitung und Kontrolle von Systemen. Es wurden mehrere Versuche unternommen, den Begriff Enterprise-Content-Management in die deutsche Sprache zu übertragen, z. B. "Unternehmenscontentverwaltung" oder "Unternehmensinhaltemanagement"
Unter elektronischer Beschaffung (auch E-Procurement genannt) versteht man die Beschaffung von Gütern und Dienstleistungen über das Internet. Sie wird vor allem im Bereich des betrieblichen, also des professionellen Einkaufs genutzt.
ETIM Deutschland e. V. ( ElektroTechnisches InformationsModell ) ist eine Initiative zur Standardisierung des elektronischen Austausches von Produktdaten im Fachbereich Elektrotechnik (Elektroinstallationsprodukte, Haushaltsgeräte und Consumer-Elektronik) zur Ermöglichung des elektronischen Handels dieser Produkte. Der Standard ist speziell an die Anforderungen der Elektrobranche ausgerichtet und erlaubt das einheitliche, technische Beschreiben von Elektrogütern sowie die Zuordnung zu einer Produktklasse.
Das Extranet nach ISO/IEC 2382 ist eine Erweiterung des Intranets um eine Komponente, die nur von einer festgelegten Gruppe externer Benutzer verwendet werden kann. Extranets dienen der Bereitstellung von Informationen, die zum Beispiel Unternehmen, Kunden oder Partnern zugänglich gemacht werden, nicht aber der Öffentlichkeit.
Interaktives Marketing ist die Bezeichnung sämtlicher Marketingaktivitäten, welche die Partizipation von Konsumenten berücksichtigen. Als Beispiel für interaktives Marketing ist der Versand eines Mailings mit einer Aufforderung zur Teilnahme an einem Gewinnspiel zu nennen.
Ein Intranet, von lateinisch intra für innen und englisch net für Netz , ist ein Rechnernetz, das im Gegensatz zum Internet nicht öffentlich ist. Im Unterschied zu Begriffen wie Local Area Network und Global Area Network bezeichnet dieser Begriff nicht die räumliche Ausdehnung eines Rechnernetzes, sondern die (begrenzte) Ausdehnung seines Benutzerkreises.
Als Katalogmanagement wird die Verwaltung von elektronischen Produktkatalogen und der zugehörigen Katalogdaten verstanden. Teilweise findet sich auch der Begriff Katalogdatenmanagement. Katalogmanagement ist insbesondere für den elektronischen Einkauf von Bedeutung, da hier vor allem indirekte Güter beschafft werden, die sich gut in Katalogen beschreiben lassen.
Der Begriff der Stammdatenverwaltung wird teilweise synonym mit Master Data Management (MDM) benutzt. Stammdatenverwaltung bezeichnet die zentrale Verwaltung von Stammdaten oder Referenzdaten (engl.: master data ), um system- und anwendungsübergreifende Konsistenz sicherzustellen.
Media Asset Management ( MAM ) ist die Speicherung und Verwaltung von beliebigen digitalen Inhalten, insbesondere von Mediendateien wie Grafiken, Videos, Musikdateien und Textbausteinen. Es gehört zum Bereich der Content-Management-Systeme.
Commerce Server 2009 ist eine umfassende, erweiterbare Plattform für Multichannel-E-Commerce-Lösungen. Das Serverprodukt ist enorm anpassungsfähig und skalierbar und setzt gleichzeitig Zeichen in puncto schneller und kostengünstiger Entwicklung von E-Commerce-Websites.
Multi Channel Marketing ist die Integration und Synchronisation der verschiedenen «Wege» zum Kunden (Call Center, Einzelhandel, Messe u.a.), um die Kundenkontakte zu erhöhen, die anbiete Unternehmung bzw. ihre Marken und Produkte als eine Einheit zu erfahren sowie zu erleben (Corporate Image).
Online-Marketing (auch E-Marketing genannt) sind alle Marketing-Maßnahmen, die mit Hilfe des Internets erfolgen können. Teilgebiete sind klassische Bannerwerbung, Suchmaschinenmarketing, E-Mail-Marketing und -Werbung und Affiliate-Marketing.
Unter Produktinformationsmanagement (auch PIM oder englisch Product Information Management ) versteht man die Bereitstellung von Produktinformationen für den Einsatz in verschiedenen Ausgabe-Medien beziehungsweise Vertriebskanälen sowie für unterschiedliche Standorte. Voraussetzung dafür ist die medienneutrale Verwaltung, Pflege und Modifikation der Produktinformationen in einem zentralen System, um jeden Kanal ohne großen Ressourcenaufwand mit konsistenten akkuraten Informationen beliefern zu können.
Product Lifecycle Management ( PLM , „Produktlebenszyklusmanagement“) bezeichnet ein strategisches Konzept zum Management eines Produktes über seinen gesamten Lebenszyklus. Dieses Konzept umfasst sowohl unterstützende IT-Systeme als auch Methoden, Prozesse und Organisationsstrukturen.
proficl@ss ist eine unabhängige Initiative des Vereins proficl@ss International e.V. zur Klassifikation von Produkten verschiedener Branchen in einem einheitlichen Klassifikationssystem. Ziel von proficl@ss ist die Ermöglichung elektronischen Handels mit diesen Produkten über die Branchengrenzen hinweg.
Suchmaschinenoptimierung oder Search Engine Optimization (SEO) sind Maßnahmen, die dazu dienen, dass Webseiten im Suchmaschinenranking auf höheren Plätzen erscheinen. Suchmaschinenoptimierung ist ein Teilgebiet des Suchmaschinenmarketing.
Unter Single Source Publishing (auch Einzelquellenausgabe ) verstand man ursprünglich Verfahren, um aus einer Quelle mehrere Ausgabeformate zu erstellen - also etwa mit Winword-Macros und Absatzformaten aus einem Winword-Dokument sowohl Druckausgabe als auch Online-Formate wie Winhelp und HTML zu erzeugen.
Social Media (auch Soziale Medien) ist ein Schlagwort, unter dem Soziale Netzwerke und Netzgemeinschaften verstanden werden, die als Plattformen zum gegenseitigen Austausch von Meinungen, Eindrücken und Erfahrungen dienen. Als Kommunikationsmittel werden dabei Text, Bild, Audio oder Video verwendet. Das gemeinsame Erstellen, Bearbeiten und Verteilen der Inhalte, unterstützt von interaktiven Anwendungen betont auch der Begriff Web 2.0.
Supplier Relationship Management ( SRM ) bzw. Lieferantenbeziehungsmanagement umfasst die strategische Planung und zentrale Steuerung von Beziehungen eines Unternehmens zu seinen Lieferanten.
Der Begriff Supply Chain Management (SCM) bzw. Lieferkettenmanagement bezeichnet die Planung und das Management aller Aufgaben bei Lieferantenwahl und Beschaffung, Umwandlung und aller Aufgaben der Logistik. Insbesondere enthält es die Koordinierung und Zusammenarbeit der beteiligten Partner (Lieferanten, Händler, Logistikdienstleister, Kunden).
Mit einem Translation Management System können Sie sämtliche Abläufe zur Erstellung und Nutzung von Übersetzungen koordinieren und automatisieren. Ein Translation Management System nimmt Ihnen die Verwaltung und Terminkontrolle der verschiedenen Übersetzungspakete und -stände ab. Es ermöglicht eine abteilungsübergreifende Abwicklung der Übersetzungen und erlaubt Ihnen, den Datenaustausch mit Übersetzungsdienstleistern zu automatisieren.
Der UNSPSC (United Nations Standard Products and Services Code) ist ein international eingesetztes Klassifikationssystem der Warenwirtschaft. Das UNSPSC-System wird im E-Procurement, insbesondere im amerikanischen Raum, zur unternehmensübergreifenden Klassifikation von Waren und Dienstleistungen aller Art verwendet.
Workflow-Management ( WfM , auf Deutsch etwa „Verwaltung von Arbeitsabläufen“) ist die informationstechnische Unterstützung oder Automatisierung von Geschäftsprozessen. WfM ist eine Ausprägung der Computer Supported Cooperative Work (CSCW). Aufgabe des Workflow-Management ist es, auf Basis einer Spezifikation für die Ausführung von Arbeitsabläufen mithilfe von IT-Systemen zu sorgen. Das Workflow-Management ist eine Möglichkeit Geschäftsprozessmanagement technologisch zu unterstützen.
